Jetzt

Machst du dir noch Sorgen oder lebst du schon? Das Leben im Jetzt! Teil 2

Ich grüße euch alle herzlich zurück auf Uwidu.

Im Artikel zuvor wurden Tipps und Tricks genannt, wie wir den bewussten Zustand erreichen können. Wer ihn noch nicht gelesen hat, voila!

Phillip berichtete euch bereits davon den Zustand des Jetzt mit Hilfe von Meditation und vielen weiteren Techniken erreichen zu können. Damit wir jedoch verstehen können, was genau damit gemeint ist und wo die Quelle des ganzen Irrsinns liegt, werde ich euch im Folgenden erklären, worauf wir eigentlich hinaus wollen.

Was bedeutet der Zustand des Jetzt?

Im Zustand des Jetzt geht es nicht darum alles zu vergessen und sein Leben einfach irgendwie auf sich zukommen zu lassen. Es geht primär darum sich weniger Gedanken und Sorgen zu machen. Hieraus resultiert eine innere Ruhe, welche uns auch in stressigen Situationen ermöglicht rationale Entscheidungen zu treffen. Denn wer kennt das nicht: Du bist völlig außer dir oder vollgeladen mit Sorgen und musst zusätzlich noch Entscheidungen treffen, welche dein zukünftiges Leben beeinflussen werden. Wir alle kennen das!

Lange Rede, kurzer Sinn.

Wieso der Zustand des Jetzt und weshalb den ganzen Kram wie Meditieren?

Viele Menschen denken sie seien völlig präsent und völlig im Jetzt. Dies ist auf den ersten Blick auch der Fall. Sie sind fokussiert und streben nach Fortschritt in ihrem Leben. Bei genauerem Hinsehen jedoch erkenne ich des Öfteren eine innere Unruhe. Diese Menschen sind sich dieser Unruhe meist selbst nicht bewusst. Es kommt daher, dass sie keine intensive Connection zu ihrem tiefen inneren Körper haben. Das klingt nun vielleicht ein wenig nach Hokuspokus und spirituellem Geschwafel. Doch führt man Übungen wie z.B. Meditation häufiger aus, bemerkt man, dass da tief in uns doch noch etwas verborgen liegt.

Unser Verstand - Der Killer des Bewusstseins

Man hört die Eltern oft sagen: "Junge, bleib doch bei Verstand!"

Was ist das? Was ist der Verstand? Keine Frage, der Verstand wird von jedem einzelnen von uns benötigt. Er macht es möglich Arbeiten vorauszuplanen und Lösungen für Probleme zu finden. Im Job ist es praktisch den Verstand einsetzen zu können, um sich in den Kunden hineinversetzen zu können.

Doch der Verstand ist gleichzeitig auch der "Jetzt-Killer". Die meisten Menschen sind heutzutage mit ihrem Verstand identifiziert. Sie holen sich ihre Selbstbestätigung darüber und füttern ihr Ego. Das Ego ist z.B. dann gestillt, wenn man endlich das neue Auto gekauft hat, auf welches man seit Jahren hinarbeitet. Jedenfalls stimmt das für zwei Minuten. Dann will das Ego (dein Verstand) wieder etwas anderes. Das Glück befindet sich also auf einer sehr oberflächlichen und kurzfristigen Ebene. 

Ich möchte keinem Luxus oder schöne Autos ausreden, zumal ich selbst nach solchen Dingen strebe. Jedoch ist es nunmal so, dass gerade durch manipulative Werbung dem Menschen suggeriert wird, ohne diese Gegenstände keine Wertigkeit zu besitzen. Es ist eine unaufhaltbare Jagd nach dem nächst Besseren.

Im Unmanifesten Zustand - dem Jetzt - geht es darum, Ziele zu setzen (hierfür haben wir auch einen super Artikel!) und diese auch zu erreichen, aber nicht seine Person und sein Leben von diesen Zielen abhängig zu machen. Denn es ist so, dass entgegen vieler Meinungen nicht die Zielerreichung dein Leben dich nachhaltig glücklich macht, sondern vielmehr der Weg dorthin. Du wirst eventuell auch einige Pläne und Ziele von Bord schmeißen und dich anderweitig orientieren. Wenn du versuchst permanent im Jetzt zu sein (ich weiß, das ist nicht immer möglich), werden dir Chancen begegnen, die du so noch nie wahrgenommen hast.

Zum Abschluss möchte ich dich noch mit einer kleinen Geschichte über diesen Text grübeln lassen:

Eines Tages war ein Mönch und sein Schüler unterwegs im Zug auf einen hohen Berg. Es ging 3.000 Meter steil bergauf und der Zug hatte stark zu kämpfen. Plötzlich geschah es, die Räder des Zuges kollabierten und der Zug begann rückwärts den Berg hinab zu rutschen. Panik brach aus! Der einzig Ruhige war der Mönch. Dieser saß weiterhin an seinem Platz und arbeitete an seinem Projekt.
Sein Schüler fragte ihn: "Wieso bist du denn nicht panisch wie alle anderen hier?"
Darauf antwortete der Mönch: "Wieso sollte das sein?"
Der Schüler: "Weißt du denn nicht, wir werden sterben!!"
Daraufhin der Mönch: "Woher weißt du das denn?"

Diese Geschichte soll dir verdeutlichen wie wichtig es ist im Jetzt zu leben. Natürlich ist es nicht so leicht und mit ein bis zweimal meditieren getan, jedoch ist es ein sehr erstrebenswerter Zustand, der dir hilft im Leben mit deinen Sorgen klar zu kommen.

Stay Focused!

 

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