beliebt werden

Sechs Tipps, zum beliebt werden

Im Berufsleben ist Vitamin B verdammt wichtig, um schnell voran zu kommen. Dies merkst du schon daran, wenn du dich auf eine Stelle bewirbst. Du hast vielleicht die besseren Qualifikationen, aber dennoch bekommt der andere Bewerber mit den besseren Beziehungen den Job.

Fakt ist nun einmal, dass es nicht immer nur darum geht, wer die besten Noten, den besseren Lebenslauf oder die besseren Ergebnisse hervorgebracht hat. Hast du gute Connections oder kannst du gut mit anderen Menschen umgehen und sie in Gesprächen persönlich überzeugen, hast du die besseren Karten.

Wenn du von guten Beziehungen profitieren willst, musst du verstehen, wie du dich bei anderen beliebt machen kannst.

Die folgenden Regeln sind auf eine Win-win Situation ausgelegt und auch nur so funktioniert es, langfristig gute Beziehungen aufzubauen, die dich im Handumdrehen bei anderen beliebt machen werden.

 

1. Interessiere dich aufrichtig für die anderen

Dale Carnegie sagt in seinem Buch „Wie man Freunde gewinnt“, dass jemand der sich für andere interessiert in zwei Monaten mehr Freunde gewinnt als jemand, der immer nur versucht, die anderen für sich zu interessieren, in zwei Jahren. Das bringt es sehr gut auf den Punkt.

Ich denke jeder kennt solche Menschen, die ständig über sich selbst erzählen und damit versuchen die Aufmerksamkeit der anderen auf sich zu ziehen. Sie wollen zeigen, was sie haben und stellen ihr Leben meistens noch spektakulärer da als es in Wahrheit ist. Sie können sich vielleicht gut verkaufen, aber sie haben nicht erkannt, dass dieses Verhalten absolut kontraproduktiv ist, wenn man beliebt werden will.

Das folgende klingt evtl. etwas unglaubwürdig, aber Fakt ist nun einmal, dass die meisten Leute sich hauptsächlich für sich selbst interessieren. Die wichtigste Person im Leben, ist man selbst.

Das schließt aber nicht aus, dass man sich auch für andere interessiert! Nichtsdestotrotz  sprechen die Menschen lieber über sich selbst und über das eigene Leben als dass sie dir zuhören wollen.

Wenn du nun also versuchst, dich in Szene zu setzen, um Eindruck bei den anderen zu machen, wirst du nicht wirklich Freunde gewinnen können. Die Menschen, die sich nur für sich selbst interessieren, sind solche, die den meisten Schaden in dieser Welt verursachen.

Wenn du dich beliebt machen und gute Freunde gewinnen willst, dann musst du Zeit und Energie in dein Vorhaben stecken. Du musst selbstlos sein und den anderen Aufmerksamkeit schenken. Zeige echtes Interesse an die Person, indem du aktiv zuhörst und Fragen stellst, anstatt nur über dich zu erzählen. Begrüße diese Menschen so, dass sie merken, dass du dich wirklich freust sie zu sehen. Eine begeisterte Begrüßung hört man außerdem auch am Telefon!

 

2. Bitte Lächeln

Es ist wirklich simpel und zugleich sehr wirkungsvoll. Lächle einfach mehr!

Wenn du andere ehrlich anlächelst, dann drückst du damit aus, dass du dich freust sie zu sehen. Zeige es ihnen einfach mit einem Lächeln. Es ist wichtig, dass du kein aufgesetztes Lächeln präsentierst, denn oft merken es die anderen.

Menschen, die häufig lächeln sind erfolgreicher. Dies gilt besonders für Manager, Lehrer und Verkäufer. Im Grunde ist es besonders bei denjenigen wichtig, die viel mit anderen Leuten zu tun haben.

Selbst bei Telefonaten solltest du dir angewöhnen mehr zu lächeln, denn der Gesprächspartner kann das an deiner Stimme erkennen und es wirkt gleich viel sympathischer. Es muss dir Spaß machen mit anderen Menschen umgeben zu sein und das kannst du ihnen mit einem Lächeln gerne zeigen.

Nun ist es aber manchmal so, dass du vielleicht keine Lust hast zu lächeln. Das ist ganz normal. Ich habe aber auch dafür auch gute Tipps, wie du dich in die richtige Stimmung bringst. Du bringst dich in eine gute Stimmung indem du

  1. Musik hörst
  2. Singst oder Lieder pfeifst
  3. Lachst
  4. Etwas tust, was dir Spaß macht
  5. An etwas witziges denkst

Eine gute Laune kannst du dadurch erzeugen, dass du dich einfach dazu zwingst zu lächeln. Dein Gehirn liest nämlich aus deiner Mimik ab, wie du dich fühlst und erzeugt daraufhin die gute Laune durch Ausschüttung von  Hormonen.

Wenn du also in eine bestimmte Stimmung kommen willst, handle einfach so, als wärst du bereits jetzt in dieser Stimmung.

Es gibt einen ganz sicheren Weg, wie du glücklich sein kannst. Kontrolliere deine Gedanken! Glücklich sein ist ein Gefühl und jedes Gefühl entsteht in dir selbst. Nicht dein Eigentum oder dein Status macht dich glücklich, sondern deine Einstellung zu all diesen Dingen. Wenn du also dafür sorgst, dass du stets in guter Laune bist, fällt es dir leicht dies mit einem Lächeln zu zeigen und du wirst auf Anhieb sympathischer rüberkommen.

 

3. Sprich die Leute mit ihrem Namen an

Es ist wirklich sehr einfach und du erzielst eine bessere Wirkung als du vielleicht denkst. Du musst dir lediglich die Namen der anderen Leute merken und sie immer damit ansprechen.

Im Normalfall läuft es aber wie folgt ab:

  1. Es wird dir jemand vorgestellt
  2. Du wechselst ein paar Worte mit der Person
  3. Ihr verabschiedet euch voneinander
  4. Der Name der Person ist wieder vergessen

Kommt dir der Ablauf bekannt vor?

Warum solltest du dir den Namen merken?

Wenn du andere mit ihrem Namen ansprichst, dann stichst du erstens aus der Masse heraus und zweitens wirkt das Gespräch auf Anhieb persönlicher. Dein Gegenüber wird dich nicht als einer von vielen wahrnehmen, sondern als eine Person, die außergewöhnlich nett ist. Du nimmst dir nämlich Zeit den Namen dir den Namen zu merken und die Person damit anzusprechen.

Viele kommen bei diesem Punkt mit der Ausrede: „Aber ich habe ein schlechtes Namensgedächtnis!“. Ich gebe zu, dass ich das auch oft gesagt habe. Fakt ist aber, dass es so etwas wie ein Namensgedächtnis überhaupt nicht gibt. Es ist schlichtweg eine Ausrede, die zum Ausdruck bringt, dass du keine Lust hast, den Aufwand zu betreiben, dir den Namen der Person einzuprägen.

Wichtig ist auch, dass du den Namen richtig aussprichst und schreibst. Wenn du hier einen Fehler begehst, machst du nicht nur den positiven Effekt zunichte, sondern du fällst vielleicht auch noch negativ auf. Das soll aber kein Grund für dich sein, von vornherein zu sagen, dass du es dann auch gleich bleiben lassen kannst. Benutze den Aufwand nicht als Ausrede. Mach dir die Mühe und merke dir die Namen, denn es lohnt sich. Du fällst positiv beim anderen auf, weil du seine Selbstachtung stärkst.

Nebenbei erwähnt können große Unternehmen mit dieser Methode eine persönlichere Atmosphäre im Unternehmen schaffen. Genauso kann man es bei den Kunden anwenden, um sie persönlicher zu behandeln. Coca Cola hat diesen Effekt beispielsweise auf eine kreative und doch simple Art und Weise nutzen können. Du erinnerst dich bestimmt an die Aktion, als du Cola Flaschen kaufen konntest, auf denen Namen standen. Nach welchen Namen hast du zuerst gesucht?

 

 4. Höre anderen aktiv zu

Aktiv zuhören bedeutet nicht, dass du wortwörtlich wiedergeben kannst, was dir gerade erzählt wurde. Es geht darum, dass du verstehst, was gesagt wurde. Ein stupides Wiederholen erzeugt nicht den Eindruck, als wäre das Gesagte bei dir angekommen.

Zum aktiven Zuhören gehört auch, dass du Fragen stellst, wenn du etwas nicht verstehst. Zum Zuhören gehört Fragenstellen? Ich gebe zu, das klingt zunächst widersprüchlich. Wenn du aber wirklich verstehen willst, was dir erzählt wird und dir etwas unklar ist, ist es besser nachzuhaken als am Ende nur die Hälfte verstanden zu haben. Kluge Fragen zeigen außerdem aufrichtiges Interesse.

Für die Menschen ist ein guter Zuhörer weitaus wichtiger als ein guter Redner. Nichtsdestotrotz ist ein guter Zuhörer eher selten anzutreffen. Die meisten Leute wollen von sich reden und über Dinge sprechen, die die anderen nicht interessieren. Wenn du aber nur über dich sprichst, wirst du keine Freunde finden. Du zeigst damit, dass du dich nur für dich und nicht für die anderen interessierst. Wenn du aber anderen deine Aufmerksamkeit schenkst ihnen aktiv zuhörst ohne sie ständig zu unterbrechen, dann machst du ihnen damit ein riesiges Kompliment! Du zeigst ihnen, dass sie für dich bedeutsam sind und du stärkst sie in ihrem Selbstwertgefühl. Du wirst schnell bemerken, dass sie das zu schätzen wissen.

Viele Menschen, die zum Arzt gehen, brauchen in Wahrheit keinen Arzt, sondern nur jemanden, der ihnen aufmerksam zuhört. Ich denke wir alle brauchen hin und wieder jemanden, bei dem man sich mal aussprechen kann oder? Fordere also den anderen beim nächsten Mal auf, von sich und seinen Taten zu berichten.

 

 5. Unterhalte dich mit anderen über Themen, für die sie sich interessieren

Dieser Punkt ist meiner Meinung nach einfach umzusetzen und dennoch sehr effektiv. Du wirst nach kurzer Zeit merken, wie du andere in eine positive Stimmung versetzt, wenn du erst einmal herausgefunden hast, was sie begeistert und dann mit ihnen darüber sprichst. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man beim richtigen Thema sofort einen Zugang zu der Person bekommt und dass man sofort bevorzugt behandelt wird. Es kann wirklich einen großen Unterschied ausmachen. Im Buch „Wie man Freunde gewinnt“ von Dale Carnegie wird es wie folgt beschrieben:

Der direkte Weg zum Herzen eines Menschen führt über jene Dinge, die dem betreffenden Menschen besonders am Herzen liegen.

Um diese Methode einzusetzen, musst du natürlich zunächst erkennen, über welches Thema du erzählen kannst. Bei Personen, die du bereits kennst, ist das einfach. Bei Menschen, die du wenig bis gar nicht kennst, kann ich dir den Tipp geben, ihn/sie zu beobachten und die Umgebungen, in der er/sie sich aufhält zu analysieren. Bist du z.B. im Büro deines Chefs, kannst du nach Bilder o.ä. suchen, die auf mögliche Themen hinweisen können oder sieh dir mal die Facebook Seite an. Dort findet man auch oft Ansatzpunkte.

 

6. Bekräftige den anderen in seinem Selbstbewusstsein

Ich habe bereits in dem Beitrag zu den Grundregeln im Umgang mit Menschen beschrieben, dass nahezu jeder Mensch nach Anerkennung strebt. Wenn du anderen Leuten Anerkennung gibst, indem du sie in ihrem Selbstwertgefühl stärkst, dann kannst du im Handumdrehen bei ihnen beliebt werden. Andersrum geht es aber genauso schnell. Wenn du ihr Selbstwertgefühl verletzt, wirst du schnell in Schwierigkeiten kommen.

Die folgenden Formulierungen habe direkt aus dem Buch „Wie man Freunde gewinnt“ von Dale Carnegie übernommen. Du kannst diese benutzen, um eine freundliche und sympathische Atmosphäre in jedem Gespräch zu schaffen.

  • „Es tut mir leid, Sie zu bemühen“
  • „Würden Sie so freundlich sein“
  • „Darf ich Sie bitten“
  • „Hätten Sie etwas dagegen“
  • „Vielen Dank“

Einfacher als du dachtest oder? Oft sind es diese Kleinigkeiten, die gerne vergessen werden obwohl sie so wichtig sein können.

Gib anderen die Anerkennung, nach der sich streben und du wirst sehr schnell merken, dass sie positiver mit dir umgehen.

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, würde ich mich sehr über ein Like freuen. Wenn du keine Beiträge verpassen willst, dann abonniere unseren Blog, indem du deine E-Mail Adresse angibst. Keine Sorge, wir senden dir nur eine Mail, wenn neue Beiträge online sind. Du kannst uns natürlich auch bei unseren Social Media Kanälen abonnieren.

 

Quelle: „Wie man Freunde gewinnt“ von Dale Carnegie 

Ein Gedanke zu „Sechs Tipps, zum beliebt werden

Schreibe einen Kommentar