Glaubenssätze

Wie Glaubenssätze dein Leben bestimmen

Deine Glaubenssätze beeinflussen dein Verhalten und dein Leben mehr als du vielleicht denkst. Sie motivieren dich beispielsweise hohe finanzielle Ziele zu verfolgen oder etwas Bestimmtes zu studieren. Was aber sind eigentlich Glaubenssätze, wie werden sie gebildet und wie können sie dich schneller zu deinen finanziellen Ziele bringen?

Glaubenssätze sind Einstellungen und Überzeugungen, die du über dich selbst, über andere und über die Welt hast. Sie bestimmten wie du die Welt wahrnimmst und wie du dein Leben gestaltest. Man kann Glaubenssätze mit Landkarten vergleichen, die dir dabei helfen in der Welt zu Recht zu kommen.

 

Glaubenssätze geben der Welt Sinn und Bedeutung

Dabei sind die Glaubenssätze von Person zu Person unterschiedlich und das wiederum bewirkt, dass jeder im Grunde in seiner eigenen Welt lebt.


Beispiel:

Du hast es bestimmt schon mal erlebt, dass dich ein bestimmtes Lied oder ein Film motiviert und dir Energie gibt, während es andere Leute komplett unberührt lässt. Der Grund dafür ist der, dass du diesem Lied oder Film eine andere Bedeutung gibst, als es die andere Person macht. Für dich erscheint derselbe Song (oder Film) vielleicht komplett anders, weil du andere Glaubenssätze hast.


 

Woher kommen die Glaubenssätze?

Eines vorweg: Deine Glaubenssätze sind nicht angeboren!

Im Laufe deines Lebens entwickeln sich deine Überzeugungen und sie verändern sich und du veränderst dich mit ihnen. Du hast andere Einstellungen zu Freundschaften, zu bestimmten Verhaltensweisen und zu dir selbst.

Es gibt unterschiedliche Quellen, woher Glaubenssätze kommen können. Häufig entstehen sie durch

  • Erziehung
  • Nachahmung von anderen Menschen
  • Wiederholten Erfahrungen

Einige von den Glaubenssätzen können dich hemmen und andere können dir Kraft geben. Die genannten Quellen lassen allerdings erkennen, dass wir die Glaubenssätze normalerweise nicht bewusst aussuchen, sondern unbewusst übernehmen oder uns aneignen. Dies kann im Fall von einschränkenden Glaubenssätzen negative Konsequenzen haben. „Schlechte“ Glaubenssätze sind oft ein Grund dafür, dass man seine finanzielle Ziele nicht erreicht!

 

Positive und negative Glaubenssätze

Man kann Glaubenssätze in positive und in negative Glaubenssätze unterteilen.

Positive Glaubenssätze geben dir Kraft und Energie. Sie motivieren dich zum Handeln und sie fördern deine Fähigkeiten. Solche Glaubenssätze schaffen wirklich gute Resultate.

Schon Konfuzius hat die Bedeutung von Glaubenssätzen erkannt, indem er sagte:

„Ob du glaubst, dass du es kannst, oder ob du glaubst, dass du es nicht kannst – du hast immer recht.“

 

Negative Glaubenssätze wirken sich hemmend auf dich und deine Leistungen aus. Du erkennst sie an der Formulierung „Ich kann nicht…“. Dieses Denken führt fast zwangsläufig zum Versagen. Es ist eine selbsterfüllende Prophezeiung. Wegen der selbsterfüllenden Prophezeiung werden dir „schlechte“ Überzeugungen auch schlechte Resultate bringen.


 Beispiel:

Ich habe viele Leute gesehen, die in der Schule oder im Studium Probleme mit dem Fach Mathe haben. Wenn ich sie darauf anspreche, warum sie Probleme haben, bekomme ich immer die Antwort, dass sie Mathe einfach nicht könnten. Sie hätten auch noch nie Mathe verstanden. Mit dieser Einstellung aber bewirkt man nur, dass man sich weniger intensiv mit Mathe beschäftigen wird, da man es ja sowieso nicht kann. Jemand, der aber von sich behauptet, er könne Mathe, der wird sehr viel mehr Zeit dafür aufbringen, sich damit zu beschäftigen und bekommt auch die entsprechenden guten Resultate.


 

Wie du siehst, ist es sehr wichtig deine eigenen Glaubenssätze herauszufinden, um sie anschließend so zu ändern, dass sie dich unterstützen deine Ziele zu erreichen, anstatt dich zu hemmen.

 

Positive Glaubenssätze aufbauen

Du kannst wählen, was deine Überzeugungen sind.

Du kannst negative Glaubenssätze aufgeben und positive Glaubenssätze aufbauen. Das wird sehr viel mehr Spaß und Erfolg in dein Leben bringen und wirst dich wundern, wie schnell du das erreichen wirst, was du dir vorgenommen hast.

Um neue Glaubenssätze aufzubauen, kannst du dich an Personen orientieren, die in dem Bereich erfolgreich sind, in dem du auch erfolgreich sein willst.

Eine einfache Methode, Überzeugungen von anderen Menschen zu übernehmen, ist diese Menschen zu fragen warum sie das tun, was sie tun. Ihre Antworten werden dir einen Einblick in ihre Überzeugungen und Werte geben. Oder du fragst dich einfach, was diese Menschen möglicherweise auf diese Frage Antworten würden, wenn du sie schon nicht direkt kontaktieren kannst. Frage dich auch, wie solche Menschen sich wohl in bestimmten Situationen verhalten würden, in denen du so sein willst wie sie.

 

Die 3 Hauptformen von Glaubenssätzen

Im Grunde gibt es drei Hauptformen von Glaubenssätzen:

  1. Überzeugungen über die Bedeutung von bestimmten Dingen (Siehe das Bespiel mit dem Lied und dem Film)
  2. Überzeugungen über Ursache-Wirkungszusammenhänge
  3. Überzeugungen über die Dinge, die für dich wichtig sind (Glaubenssätze als Basis für deine Werte)

Ich kann dir nur ans Herz legen, deine eigenen Glaubenssätze herauszufinden. Du kannst dabei die Suche nach den 3 Hauptformen aufteilen, indem du z.B. zuerst danach suchst, welche Bedeutung du bestimmten Dingen gibst bevor du anschließend die nächste Hauptform „untersuchst“.

Um deine eigenen Glaubenssätze herauszufinden sind die folgenden Fragen hilfreich:

  • Warum tue ich das, was ich tue?
  • Was bedeutet das für mich?
  • Was würde passieren, wenn ich es nicht täte?
  • Womit könnte ich das vergleichen, was ich tue?
  • Was genau gibt mir Selbstvertrauen, wenn ich das tue?

Wenn du deine eigenen Glaubenssätze herausgefunden hast, kannst du damit beginnen sie zu bewerten.

Sieh dir an, ob deine Überzeugungen mit deinen Zielen übereinstimmen. Wenn nicht, dann musst du als nächsten Schritt, deine Glaubenssätze ändern. Sei dir vorher bewusst, dass du dich selbst damit relativ stark ändern kannst. Wenn du diesen Schritt nicht machst, stehst du dir allerdings immer selbst im Weg, wenn du dein Ziel erreichen willst. Du sabotierst dich vermutlich unbewusst selbst und wirst somit dein Ziel auch nicht erreichen können und selbst wenn du es erreichen solltest, wirst du dich nicht gut dabei fühlen.

Wenn du erkennst, dass das Einzige, was zwischen dir und dem steht, was du willst, deine Überzeugungen sind, kannst du dich dafür entscheiden, dir neue Überzeugungen anzueignen. Du eignest dir neue Glaubenssätze an, indem du bereits jetzt so handelst, als wäre es Realität. Wie so oft, ist es einfacher gesagt als getan, aber das sollte dich trotzdem nicht davon abhalten. Fang doch einfach mit kleinen Schritten an und bleibe kontinuierlich dabei, dann wirst du nach und nach den neuen Glaubenssatz in deinem Leben integrieren.

Abschließend will ich noch einmal betonen, wie wichtig deine Glaubenssätze für dein Leben sind. Ich möchte daher, dass du dir mal wirklich Gedanken über deine Überzeugungen machst. Denn es wird dein Leben auf jeden Fall bereichern, wenn du deine Überzeugungen ergründest. Dir wird dann vielleicht auffallen, wie du dich selbst in deinen Möglichkeiten einschränkst. (Gibst du z.B. Kleinigkeiten zu viel Bedeutung?)

Wenn du anfängst, bewusst deine Glaubenssätze auszuwählen, dann kannst du dein Leben gezielt in die Richtung lenken, wie du es haben willst!

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